Baumwolle an die Wand geputzt

BaumwolleBaumwolle als Wandbelag? Aber natürlich! Baumwollputz ist eine gute und gesunde Alternative zur Tapete und wird immer beliebter.

Diese Art von Wand- und Deckenputz geht auf eine alte japanische Handwerkskunst zurück und besteht meist aus kurzfaseriger Baumwolle, die sich für die Produktion von Textilien nicht eignet.

Die Verwendung erstreckt sich über alle Räume des Hauses, auch im Badezimmer oder der Sauna findet dieser Putz Anwendung. Jedoch nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in Büroräumen, Treppenhäusern, Schulen und Kindergärten, sowie Praxisräumen und dergleichen ist dieser Wandbelag eine Überlegung wert.

 

Die positiven Eigenschaften des Baumwollputzes im Überblick:

  • Er ist schall- und wärmedämmend, wodurch wiederum Energie eingespart werden kann
  • Zudem feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv und trägt zu einem guten und vor allem gesunden Raumklima bei
  • Es ist ein natürlicher Rohstoff; je nach Hersteller besteht der Putz aus bis zu 95% Baumwolle
  • Weiterhin ist dieser Putz elastisch und nahtlos zu verarbeiten; es entstehen keine Übergänge oder Nähte und auch bei Beschädigung kann er ohne Spuren zu hinterlassen ausgebessert werden
  • Baumwollputz ist schmutzunempfindlich, da er antistatisch ist

Geliefert wird dieser Putz als trockene Baumwollflocken. Vor der Verarbeitung wird Wasser hinzugegeben, wodurch nach einiger Zeit eine streichfähige Masse entsteht. Entweder wird er dann mit einem entsprechenden Sprühgerät auf die Wand aufgebracht oder mit einer Kelle, ähnlich wie bei anderen Wand- und Dekorputzen, aufgetragen.

Baumwollputz gibt es in zahlreichen Farbvarianten und Effekte, wie beispielsweise Pigmente, können beigemischt werden. Außerdem sind verschiedene Strukturen von grob bis fein erhältlich.

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Über die Autorin ()

Petra Lentfer ist die „Kräuterhexe“ von GreenFamily.de. Sie ist Expertin für Garten- und Wildkräuterthemen, schreibt aber auch weitere Artikel.

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