Getestet: Das Laufrad Dip Dap

Ein umweltfreundliches Laufrad, das sich der Größe des Kindes anpasst – klingt super. Wir haben das Laufrad Dip Dap getestet und sind begeistert.

Symbolbild Laufrad pixabay.com

Symbolbild Laufrad pixabay.com

Mein ältester Sohn konnte gerade die ersten Schritte gehen, da hat er ein Laufrad geschenkt bekommen. Kilometerweit ist er damit durch den Park gesaust. Mit gerade einmal zwei Jahren konnte er dann richtig Fahrrad fahren – das Laufradtraining hat Früchte getragen.

Von dem Laufrad an sich war ich damals wenig begeistert. Es war zu unflexibel und zu umweltunfreundlich. Außerdem hat sich der Lenker einmal komplett drehen lassen und somit ein Sicherheitsrisiko dargestellt.

Bei meiner Tochter, zwei JahLaufrad Dip Dapre später, habe ich deshalb ein gebrauchtes Modell aus Holz gekauft. Das wiederum konnte man in der Höhe gar nicht anpassen und so war es für meine Tochter nur für einen kurzen Zeitraum wirklich passend. Die Massivholz-Räder mit dünnem Gummiüberzug haben mich auch nicht überzeugt und deshalb hat es auch dieses Gefährt nicht in den Fuhrpark meines jüngsten Sohnes geschafft. Ihm habe ich, wieder zwei Jahre später, das Laufrad Dip Dap gekauft und damit endlich ein Laufrad gefunden, das ich ohne Zweifel jedem empfehlen kann.

Umweltfreundliche Materialien

Das Laufrad Dip Dap ist aus Birkensperrholz handgefertigt. Die Oberfläche ist mit umwelt- und kinderfreundlichem Leinöl behandelt. Es ist also auch nicht weiter schlimm, wenn ein Kleinkind in den Lenker beißt (ja, so mancher Fahranfänger kommt auf witzige Ideen) oder sich nach dem Ausflug die Hände ableckt.

Da das Laufrad nicht mit Lack behandelt ist, lassen sich Kratzer mit ein wenig Schleifpapier super herausarbeiten. Der StoffbezLaufrad Dip Dapug des Sitzes kann abgenommen und gewaschen werden. Theoretisch könnte man ihn auch in seiner Wunschfarbe einfärben oder Wechsel-Bezüge selbst nähen. Der Hersteller bietet den Bezug allerdings auch in vielen schönen Varianten, die man beim Kauf auswählen kann. Zusätzlich ist eine Stofftasche für den Lenker erhältlich, in der unterwegs praktisch kleine Schätze, wie Steine und Kastanien, verstaut werden können.

Über Stock und über Stein

Das Laufrad Dip Dap hat 12-Zoll-Luftreifen aus Kautschuk auf Stahlfelgen mit Kugellagern. Sie ermöglichen ein leichtes Rollen und bieten eine gute Haftung auf Oberflächen mit Sand und unebenem Boden. Mein Junior ist damit problemlos über Waldwege gesaust und sogar im Garten über die Wiese. Mit dem Holzrad meiner Tochter wäre das nicht möglich gewesen. Die Reifen können mit jeder Standard-Fahrradpumpe aufgepumpt werden. Wir haben eine kleine Pumpe direkt am Laufrad befestigt – darauf war mein Junior stolz wie Bolle.

Mit 3,9 Kilogramm ist das Laufrad recht leicht. Wenn dem Sprössling unterwegs einfällt, dass er doch keine Lust mehr aufs Fahrtraining hat, hebt Mama sich keinen Bruch, wenn sie das Rad den restlichen Weg trägt. Beim Hersteller kann übrigens ein passender Schultergurt gleich mitbestellt werden – unheimlich praktisch, diese Ergänzung!

Ein Laufrad, das mit wächst

Das Laufrad ist in der Sitzhöhe von 34 bis 44 Zentimeter verstellbar – es wächst also mit. Der begrenzte Ruderwinkel des Lenkrads (30 Grad) verhindert, dass die Fahrtrichtung abrupt geändert werden kann und bietet somit mehr Stabilität und Sicherheit.

Fazit

Wir sind positiv angetan von diesem Modell und empfehlen es für Kinder ab drei Jahren. Es ist umweltfreundlich, flexibel, hat tolle Reifen und bietet schöne Extras, wie eine Lenkertasche und einen Schultergurt.

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Über die Autorin ()

Rebecca Schwab ist ausgebildete Online-Redakteurin, dreifache Mutter und Autorin von GreenFamily.de. Mit ihren Kindern und Hündin Bella lebt sie in Lübeck.

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