Rund und gesund durch den Sommer

Hochschwanger im Hochsommer: Dieser Zustand kann ganz schön anstrengend sein. Je größer der Bauch und je höher die Temperaturen, desto schwieriger wird es, cool zu bleiben. Mit diesen Tipps kann es gelingen… Dreimal habe ich im Hochsommer eine dicke Kugel geschoben. Meine Kinder sind im Juli und August geboren und in jedem Jahr sind die Temperaturen auf über 30 Grad geklettert. Meine Füße waren so dick, dass ich keine Schuhe mehr tragen konnte, mein Kreislauf hat verrückt gespielt und zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen Sonnenbrand. Doch die Strapazen haben sich gelohnt – bis heute liebe ich es, Sommerkinder zu haben (und selbst eines zu sein). Und damit bin ich bei Weitem nicht allein. Seit den 1980er Jahren werden in den Monaten Juli, August und September die meisten Babys geboren.

Symbolbild Schwangere pixabay.com

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Schalt nen Gang runter

Schwangere sollten im Sommer lieber den Schongang einlegen und sich ausreichend Ruhe gönnen. Die Hitze belastet den Körper enorm – den einer Schwangeren umso mehr. Oftmals kommen schlaflose Nächte hinzu, die den Energiespeicher zusätzlich leeren. In der Nacht helfen luftige Kleidung, eine dünne Decke und ein offenes Fenster, zur Ruhe zu kommen.

Moderate Bewegung hält den Kreislauf im Schwung und hilft, Wassereinlagerungen abzubauen. Am Tag sollten vor allem der Vormittag und der Abend genutzt werden, für Erledigungen und Spaziergänge. In der prallen Mittagshitze sollten Schwangere sich nicht aufhalten.

Leg die Füße hoch

Schwangere neigen zu Wassereinlagerungen, die durch hohe Temperaturen zusätzlich gefördert werden. Besonders häufig sind Füße und Beine betroffen. Wassereinlagerungen können sehr unangenehm, bis schmerzhaft werden. Wenn du darunter leidest, sprich mit deiner Hebamme oder deinem Frauenarzt darüber. Im schlimmsten Fall musst du ein Mittel verschrieben bekommen.

Leg so oft es geht deine Beine hoch, trinke ausreichend, verzichte auf Salz und Zucker und kühle deine Beine. Fußbäder, kalte Wickel und Salben (z.B. aus Rosskastanie) können helfen. Wassertreten und Schwimmen können ebenfalls gut tun.

Musst du in der Nacht häufig Wasser lassen, solltest du vor dem Zubettgehen noch einmal die Beine hoch lagern. Auf diese Weise können Wasseransammlungen in den Beinen leichter zurückfließen und vor dem Schlafen über die Nieren ausgeschieden werden.

Vorsicht bei Wechselduschen, wenn du einen schwachen Kreislauf hast!

Such dir ein schattiges Plätzchen

Die direkte Sonne solltest du unbedingt meiden. Deine Haut ist während der Schwangerschaft besonders empfindlich. Sie neigt zu Pigmentflecken (Sommersprossen und Muttermale nehmen ebenfalls zu) und zu Sonnenbrand.

Viele Schwangere reagieren sehr empfindlich auf diverse Inhaltsstoffe in Cremes und Lotionen. Schon allein deshalb solltest du dich lieber im Schatten aufhalten. Aber auch deinem Kreislauf zuliebe solltest du auf die direkter Sonne verzichten.

Trink ausreichend

Ausreichend Flüssigkeit ist das A und O. Du solltest bevorzugt stilles Wasser trinken. Kalte Getränke führen dazu, dass du noch mehr schwitzt. Greif also lieber zu Zimmerwarmen Drinks. Tee und Saftschorlen sind ebenfalls erlaubt. Auf mindestens zwei Liter am Tag solltest du kommen. Eine App (z.B. Hydro) kann dir dabei helfen, deine Flüssigkeitszufuhr zu kontrollieren, die richtige Menge zu errechnen und diese zu erreichen.

Aufpassen bei alkoholfreiem Bier: Das enthält oftmals 0,5% Alkohol – und davon lassen Schwangere schön brav die Finger. Dem Baby zuliebe. Eine Alternative sind Fassbrause und Malzbier.

Trag bequeme Kleidung

Achte auf luftige Kleidung, bevorzugt aus natürlichen Materialien, wie Baumwolle und Leinen und trage bequeme Schuhe – egal, wie doof die aussehen mögen. Gesundheitsschuhe, die mit Riemchen oder Klett dem Fußumfang angepasst werden können, eignen sich am besten.

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Über die Autorin ()

Rebecca Schwab ist ausgebildete Online-Redakteurin, dreifache Mutter und Autorin von GreenFamily.de. Mit ihren Kindern und Hündin Bella lebt sie in Lübeck.

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