Umweltbewusste Fortbewegung als Familie

Wer sich als Familie das Ziel setzt, im Geiste der Umwelt von A nach B zu kommen, steht vor besonderen Herausforderungen. Klassischerweise ist es das Auto, welches Familien mit Kindern dabei hilft, flexibel und einigermaßen entspannt Strecken zurückzulegen. Doch welche ökologischen Alternativen gibt es, die sich sogleich praktisch in den Alltag integrieren lassen? Wir haben einen Blick auf das Thema geworfen.

Symbolbild Umweltbewusste Fortbewegung als Familie © Bildagentur PantherMedia Harry Huber

Symbolbild Umweltbewusste Fortbewegung als Familie © Bildagentur PantherMedia Harry Huber

Das öffentliche Netz

Viele Städte und Kommunen haben bereits in den vergangenen Jahren viel investiert, um den Ausbau ihres öffentlichen Netzes voranzutreiben. So konnte einerseits die Zahl der Verbindungen klar nach oben geschraubt werden, um so eine flexible Form der Fortbewegung erfahrbar zu machen. Auf der anderen Seite nahmen die Kommunen Gelder in die Hand, um auch den Takt zu verbessern, der von vielen Bürgerinnen und Bürgern als großer Kritikpunkt verstanden wurde.

Öffentliche Verkehrsmittel bieten den Vorteil, dass sich er Energieverbrauch auf viele Fahrgäste aufteilt. So sinkt die Belastung, die der Einzelne zu verantworten hat. Während Bahnen und Züge längst die Gelegenheit haben, mit Ökostrom zu fahren, könnte sich auch die Bilanz der Busse weiter verbessern. Neben den klassischen Verbrennern setzen diese inzwischen auch auf einen elektrischen Antrieb. Hier gelangen Sie zum weiterführenden Artikel rund um E Busse.

Schwierigkeiten bei Urlaubsreisen

Doch die öffentlichen Verkehrsmittel eignen sich vor allem für den Transport im Alltag. Eine besondere Situation stellt für jede Familie der Wunsch dar, in den Urlaub zu fahren. Hier ist zunächst klar, dass alle weiter entfernten Ziele sogleich eine höhere Umweltbelastung mit sich bringen. So muss im Vorfeld darüber diskutiert werden, ob sich der Weg dorthin überhaupt lohnt. Komfortable Zugreisen innerhalb eines Tages führen derweil nicht aus Mitteleuropa hinaus. Sehr unkomfortabel sind lange Fahrten mit dem Fernbus.

Kaum eine Alternative ist in dieser Lage das Fliegen. Noch immer ist es der Technik nicht gelungen, die Ökobilanz zu verbessern, die zu den schlechtesten überhaupt zählt. Das in großer Höhe ausgestoßene CO2 verursacht aktuellen Studien zufolge sogar mehr Schäden, als die gleiche Menge, die in der Nähe des Bodens ausgestoßen wurde. So ist die Langstrecke nach wie vor kein geeignetes Mittel, um umweltbewusst in den Urlaub zu kommen.

Das E-Auto als Alternative?
Allein der Umstand, mit kleinen Kindern rechtzeitig aussteigen zu müssen und die Fahrgäste in einem öffentlichen Verkehrsmittel nicht stören zu dürfen, stellt mitunter ein Problem dar. Aus diesem Grund hoffen viele Seiten bereits seit einiger Zeit auf die Weiterentwicklung des E-Autos. Es könnte dazu in der Lage sein, eine individuelle Fortbewegung mithilfe von grünem Strom zu verwirklichen.

Bis tatsächlich die Mehrheit der Autofahrer dazu bereit ist, sich für diesen Antrieb zu entscheiden, müssen von den Verantwortlichen jedoch entscheidende Probleme gelöst werden. Dazu zählt auf der einen Seite die geringe Reichweite. Solange es nicht möglich ist, eine mehrstündige Fahrt auch bei hohem Tempo durchzuführen, ohne sich sorgen um die Leistung der Batterie machen zu müssen, kann noch nicht von einer praktischen Lösung gesprochen werden. Darüber hinaus wird es von Bedeutung sein, mehr Ladestationen im Land zu schaffen, die von den Fahrern in Anspruch genommen werden können. Unter diesen Umständen hätten umweltbewusste Familien der Zukunft neue Lösungsmöglichkeiten an der Hand, die sie nutzen könnten.

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