Warum ist der Himmel blau?

HimmelblauAn den meisten Tagen im Jahr sieht der Himmel über unseren Köpfen blau aus. Warum ist das eigentlich so?

Auf dem Weg zur Erde müssen Sonnenstrahlen einige Hindernisse durchqueren. In der Luft schweben Staubkrümel, Wassertröpfchen und andere klitzekleine Partikel, die sich den Sonnenstrahlen in den Weg stellen. Die Sonnenstrahlen werden an diesen Hinternissen vorbeigeleitet und auf diese Weise in ihre Einzelteile zerlegt.

Ein Sonnenstrahl besteht aus mehren Farben. Um genau zu sein aus den Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. Man nennt diesen Vorgang übrigens Lichtstreuung. Wie weit die einzelnen Lichtfarben gestreut werden, hängt von deren Wellenlänge ab. Blaues Licht ist kurzwellig und wird deshalb stärker gestreut. Der Himmel sieht blau aus. Ist die Luft besonders trocken und sauber, wirkt das Blau noch intensiver. Dann nämlich werden die kurzwelligen Lichtstrahlen stärker gestreut.
Bei feuchter Luft und vielen Straubkörnchen hingegen, werden die langwelligen Lichtstrahlen stärker gestreut. Der Himmel sieht trüb und weiß oder hellgrau aus.
Steht die Sonne am Morgen oder Abend besonders tief, ist der Weg der Lichtstrahlen durch die Atmosphäre so lang, dass die kurzwelligen blauen Lichtstrahlen keine Chance mehr haben, bis zur Erde zu gelangen. Die langwelligen roten Lichtstrahlen sind nun im Vorteil. Deshalb sieht der Himmel um diese Tageszeiten rötlich aus.

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Über die Autorin ()

Rebecca Schwab ist ausgebildete Online-Redakteurin, dreifache Mutter und Autorin von GreenFamily.de. Mit ihren Kindern und Hündin Bella lebt sie in Lübeck.

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