Bambus

Bambus ist eine sehr interessante und vor allem sehr schön anzusehende Pflanze. Diese verleiht dem Außenbereich einer Wohnung oder eines Hauses einen schönen und interessanten asiatischen Flair. Die Bambus Pflanze ist aber nicht nur sehr schön anzusehen, sondern bedarf auch einiges an Pflege und Hingabe. Aus diesem Grund sollten Interessierte auf einige wichtig und fundamentale Dinge achten, wenn diese den Außenbereich mit den schönen Bambus Pflanzen verschönern möchten.

Symbolbild Bambus © Bildagentur PantherMedia Andreas Fischer

Symbolbild Bambus © Bildagentur PantherMedia Andreas Fischer

Die Vorteile der Bambus Pflanze

Diese beliebte und  immer bekannter werdende Pflanze erfreut sich aus vielen Unterschiedlichen Gründen der immer weiter wachsenden Beliebtheit. Denn diese asiatische Pflanze sorgt in dem Außenbereich für das gewisse Extra und bringt zudem sehr viele Vorteile mit sich, von welchen die Nutzer profitieren können. Die Pflanze zeichnet sich dadurch aus, dass diese immergrün ist und zudem die perfekten Eigenschaften aufweist, um als Sichtschutz genutzt zu werden. So können Nutzer diese ganz einfach und gekonnt anstelle einer Hecke pflanzen und sich über einen effektiven und zugleich sehr schön anzusehenden Sichtschutz freuen.

Die Auswahl

Bambus ist nicht gleich Bambus. Kunden, welche sich eine solche Bambuspflanze kaufen möchten, dürfen sich über eine sehr große und umfangreiche Auswahl in diesem Gebiet freuen. So können sich diese unter anderem Bodendecker aussuchen, welche maximal 30 Zentimeter groß werden oder sich auch für sehr hochwachsende Arten entscheiden. Diese können unter Umständen bis zu 10 Meter hoch werden. Es sollte allerdings immer darauf geachtet werden, dass es sich bei dem Bambus um eine winterharte Sorte handelt. Nur so kann diese den kalten Wintern in Deutschland stand halten und nicht an diesen kaputt gehen.

Die Optik

Das Schöne an der Bambuspflanze ist der Umstand, dass dieser optisch nie aufdringlich ist und sich somit seinem Umfeld und den anderen Pflanzen, welche diesen umgeben, perfekt anpasst und sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt.

Rhizomsperre?

Man muss generell zwischen zwei Bambusgattungen entscheiden. Auf der einen Seite steht der Schirmbambus (Fargesia) und auf der anderen Seite befindet sich der Flachrohrbambus (Phyllostachys). Der wichtige Punkt, in welchem sich diese beiden Arten unterscheiden, sind die Ausläufer. Während die Fargesia-Arten keine Ausläufer bilden, können sich die Phyllostachys-Arten, dank langer sogenannter Rhizome, in dem gesamten Garten verbreiten. Um diesem Phänomen vorzubeugen, können die Nutzer bei der Einpflanzung einie Rhizomsperre ins Pflanzloch einbauen.

Die Bambuspflanze richtig einpflanzen

Am besten pflanzt man die Pflanze im Frühling an einem sonnigen und warmen Standort ein. Ideal ist es, wenn dieser zudem windgeschützt ist. Geachtet werden sollte zudem bestenfalls auf einen durchlässigen Boden, obwohl dieser auch in sandigem oder schwerem Boden wachsen kann. Für die Größe des Pflanzlochs sollten sich die Hobbygärtner immer an dem Druchmesser des Wurzelballens orientieren. Das Loch für die Pflanze sollte doppelt so groß sein. Die Höhe des Ballens hingegen bestimmt die Tiefe des Lochs. Es muss eine gerade Fläche nach der Einpflanzung der Pflanze entstehen. Am besten mischt man im Fachmarkt gekaufte Blumenerde in dem Verhältnis 1 zu 1 mit der Gartenerde. Unmittelbar in das Loch für die Pflanze sollte etwas Rinderdung oder gut abgelagerter Rindermist gegeben werden.

Worauf ist bei der Pflege zu achten?

Bei der Bambuspflanze handelt es sich um eine Pflanze, welche einen sehr hohen und ausgeprägten Nährstoffbedarf hat. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass diese in dem Zeitraum von April bis August mit einem besonderen Dünger versorgt wird. Dieser zeichnet sich durch seine stickstoffbetonte, aber gleichzeitig salzarme Eigenschaft aus. Fällt Laub auf die Pflanze, sollten Sie dieses im Herbst nicht entfernen. Denn das Laub enthält Silizium, welches für eine zusätzliche Nährstoffversorgung sorgt. Bambus erneuert sich alle fünf bis sieben Jahre selbst, wobei jedoch die abgestorbenen und verholzten Halme zurückbleiben. Diese fallen nicht von alleine ab, weshalb diese mit der Gartenschere entfernt werden müssen.

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