Dating für Schwule

Heutzutage ist Dating so einfach wie nie zuvor, schließlich versprechen zahlreiche Portale wie Elitepartner oder Parship seriöse Partnersuche. Gleichzeitig stellen Apps wie Tinder oder Bumble die Verbindung mit Gleichgesinnten im Handumdrehen her.

Symbolbild Schwule © Bildagentur PantherMedia mavoimages

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Neue Herausforderungen im Schwulen-Dating

Auch vor der Schwulenszene hat diese Entwicklung nicht Halt gemacht, die Applikation Grindr gilt gar als Vorreiter des geosozialen Datings. Dennoch ist das Unterfangen, den geeigneten Partner zu finden, alles andere als ein Kinderspiel, zumal sich die Datinglandschaft in den letzten zehn Jahren deutlich verändert hat. Unschuldig daran sind diese Apps an diesem Phänomen selbstverständlich nicht:

So führen sie mehr und mehr dazu, dass die Dating-Kultur immer schneller und oberflächlicher wird und sich von der körperlichen Sphäre in Cybergefilde verlagert. Homosexuelle Singles ausfindig zu machen ist zwar so leicht wie nie zuvor, Beziehungen mit Substanz hingegen werden zur Rarität. Für jene, die den schnellen Spaß suchen und ein Date mit wenigen Fingerbewegungen erlangen möchten, ist dies sicherlich von Vorteil. Tiefgründige Beziehungen, bei denen der Kontakt nicht nur durch einen kurzen ersten Eindruck auf Basis eines Fotos zustande kommt, sondern aufgrund tatsächlicher Interaktion, werden seltener.

Auch die Erwartungshaltung ans Dating verschiebt sich damit. Die Hoffnung auf Sex oder zumindest eine gewisse körperliche Intimität ist heute fast schon zu einer Voraussetzung geworden. All dies ist an sich nicht negativ, so manch einer profitiert nämlich von diesem Beschleunigungsprozess.

Wer hingegen eine ernsthafte Beziehung sucht, muss die Hoffnung jedoch gleichzeitig nicht aufgeben. Schließlich gibt es weiterhin eine Vielzahl an Männer da draußen, die genau das ebenfalls suchen. Hier die besten Möglichkeiten, auch in der multimedial geprägten Welt von heute noch bei der Partnersuche erfolgreich zu sein.

Gay und single: Modernes Dating für Schwule

Wenn man sich eine ernsthafte Beziehung wünscht, muss man auch genügend Zeit in diesen Prozess investieren und sich in Geduld üben. Dazu gehört es, bisweilen alternative Pfade zu betreten. Immer mehr Singles bedienen sich bei der Partnersuche nicht-szenespezifischen Webangeboten, also Liebesportalen, die sich nicht explizit an Schwule richten bzw. allgemein nicht unter dem Motto gay stehen.

Doch auch klassische Methoden sind heutzutage noch immer legitimes Mittel, um den Einen zu finden. Vor allem in Großstädten sind gewisse Lokalitäten als Treffpunkte homosexueller Männer bekannt, so zum Beispiel der Hafenplatz in Berlin-Kreuzberg oder die Gaststätte Deutsche Eiche in München. Überhaupt sind derartige Etablissements ein guter Ort, um Gleichgesinnte zu treffen. Zwar sind Kennenlernen in Clubs oder Bars zumeist ebenfalls von der Aura des schnellen Vergnügens umgeben, in der heterosexuellen Welt ist das aber nicht anders.

Zumindest aber findet Dating für Schwule für gewöhnlich in einer Nische statt. Während heterosexuelle Männer Frauen in nahezu allen sozialen Zusammenhängen kennenlernen können, können Schwule bei potenziellen Partner nicht einmal ohne Weiteres davon ausgehen, dass diese über die entsprechende sexuelle Orientierung verfügen. Genau darin besteht wiederum eine Chance für all jene, die gay sind:

Spezielle Clubs und Vereine, die sich an diese Sparte der Bevölkerung richten, können sich beispielsweise um Hobbys, Sport oder andere Aktivitäten drehen. Das Beste: Auf diese Weise hat man mit dem potenziellen Partner bereits ein Interesse gemeinsam.

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