Fridays for Future

Seit mehreren Monaten gehen sie auf die Straße und demonstrieren für eine bessere Welt. Besser gesagt für eine bessere und vor allem saubere Umwelt. Die Fridays for Future-Bewegung hat seitdem weltweit für Aufsehen gesorgt. Schüler engagieren sich jeden Freitag für das Klima und hoffen darauf, dass die Politik kurzfristig umdenkt. Dass sich junge Menschen für ihre Ideale einsetzen, ist sicher nicht neu. Doch diese Bewegung scheint größer und im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltiger zu sein. Fridays for Future könnte unter gewissen Voraussetzungen in die Geschichte eingehen.

Symbolbild Fridays for Future © Bildagentur PantherMedia wwwebmeister

Freitage für die Zukunft

Ein junges Mädchen aus Schweden war die Initiatorin dieser Freitage der Zukunft. Als sich europaweit immer mehr Schüler dieser Bewegung anschlossen, nahm die Aufmerksamkeit zu und mündete schnell in Aufruhr. Schließlich gehen noch immer jeden Freitag viele Schüler in unterschiedlichen Städten einfach nicht mehr zur Schule, sie gehen demonstrieren. Mittlerweile geht es kaum noch darum, ob die Schüler die Schule schwänzen, es wird quasi stillschweigend toleriert. Offensichtlich haben Politik und Öffentlichkeit erkannt, dass die Schüler mit ihrem Anliegen den Nerv der Zeit getroffen. Man muss in Sachen Klima umdenken, generell hat das Thema Umwelt und dessen Schutz zugenommen. Deshalb war es auch nicht sonderlich erstaunlich, dass die Grünen bei der Europa-Wahl an fast allen anderen Parteien vorbeizogen.

Was Fridays for Future bei den Menschen bewegt

Während die einen empört sind über das Schwänzen eines ganzen Schultages, unterstützen andere den Protest, der sich jeden Freitag wiederholt. Anscheinend wollen die Schüler ein Zeichen setzen, und dieses Zeichen soll keine Eintagsfliege sein. Man hat das Gefühl Fridays for Future ist anders. Wie anders es wirklich ist und was es dem Klima bringt, wird die Zukunft zeigen. Die Hausaufgaben wurden gemacht, jedenfalls von den Schülern. Sie haben sich umfassend bei anerkannten Experten informiert, einige von ihnen trauen sich mittlerweile sogar die Bewegung Fridays for Future im Fernsehen zu vertreten. Das erzeugt erneut eine Welle der Aufmerksamkeit, die es braucht, um neue Themen zu setzen und nachhaltig zu etablieren. Ganz nach dem Motto: Was nicht angesprochen wird, über das wird auch nicht gesprochen!

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Der neue Mut der Schüler

Das alles zu machen erfordert Mut. Und gerade der fehlt Kindern und Jugendlichen, könnte man meinen. Manchmal ist das so, weil sie eben noch nicht erwachsen sind. Vielleicht haben sie gerade deshalb manchmal aber auch etwas mehr Mut als die meisten Erwachsenen. Die Bewegung Fridays for Future zeigt jedenfalls, dass hier Schüler am Werk sind, die einen neuen Mut beweisen, den man bei Jugendlichen schon lange nicht mehr gesehen hat. Jedenfalls nicht mit dieser Vehemenz.

Das wiederum macht Mut für die Zukunft – und zwar für uns alle!

Denn wir brauchen junge Leute, die sich engagieren und mutig sind, auch wenn das manchmal unbequem sein kann. Es ist wichtig, dass junge Menschen ihre eigenen Werte und Ideale entwickeln und sie dann auch leben (dürfen). Zumindest in Europa ist das möglich.

Fazit

Was einst von einer einzigen Schülerin gegründet wurde, tragen viele Schüler bis heute weiter. Allein die Hartnäckigkeit dieser Aktion dürfte die meisten Menschen beeindruckt haben. Selbst der Großteil der Politiker hat die Zeichen der Zeit nun langsam erkannt. Wer für seine Ziele kämpft, wird angesehen. Und warum sollten nicht auch Schüler für ihre Ideale kämpfen? 
Ob diese Ideale und die Vorstellungen, die damit verbunden sind umgesetzt werden können, bleibt nach wie vor fraglich. Es reicht nicht das Problem erkannt zu haben, man muss es (gemeinsam) lösen. Doch politische Vorstellungen und Interessen könnten unterschiedlicher nicht sein und deshalb bleibt abzuwarten, ob das Klima sich in Zukunft kontrolliert wandelt oder ob politische Entscheidungen eine gewisse Nachhaltigkeit verhindern.

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