Umwelttipps

Grünes Sparen im Haushalt. Die wichtigsten Ökotipps, die wahres Geld bringen. Im heimischen Haushalt und besonderes in der Küche gibt es zahlreiche Möglichkeiten nicht nur Energie zu sparen, sondern auch wahres Bares. Das fängt beim Kochen an und endet mit der Spülmaschine. Doch was gilt es zu beachten, wenn man möglichst grün und energieeffizient seinen Haushalt führen möchte? Wir haben die wichtigsten Umwelttipps für Sie zusammen gestellt.

Symbolbild Umwelttipps © Bildagentur PantherMedia kwest

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Grünes Kochen

Wer grün kocht, der spart Energie … und das Energiesparen beginnt am besten mit einem Induktionsherd. Denn hier wird immer nur genau so viel Energie geliefert, wie es zum Kochen gebraucht wird. Bis zu 50% gegenüber einem herkömmlichen Herd lässt sich sogar einsparen.

Weitere kann Mann und Frau beim Kochen dann Energie sparen, wenn mit dem geschlossenen Topf gekocht wird. Einfach Deckel drauf und schon kann wahre Energie und ein paar Cent gespart werden. Weitere Umwelttipps beziehen sich auf das Ausnutzen der Restwärme beim Kochen und das Benutzen der jeweils richtigen Pfannen- und Topfgröße. Wer nämlich den Herd ausschaltet kurz bevor das Essen fertig ist, bringt es mit der Restwärme der Platten zum krönenden Abschluss. Schon wieder etwas Energie gespart. Auch wer in der richtigen Topfgröße kocht, kommt nicht in die Versuchung die Nudeln mit Zuviel Wasser aufzugießen. Denn das würde zu viel Energie verbrauchen.

Der Wasserkocher ist übrigens energieärmer als das Erhitzen von Wasser im Kochtopf.
Lediglich der Induktionsherd ist fast gleichauf mit dem niedrigen Energieverbrauch von Wasserkochern.

Weitere Umwelttipps beziehen sich auf die Verwendung von Backofen und Kühlschrank. Wer nämlich mit Umluft seinen Backofen betreibt, spart ebenfalls richtig ordentlich Energie. Bis zu 25% an Energie lässt sich mit dem Umluft-Programm einsparen. Auch wer nicht ständig den Backofen öffnet, kann Energie sparen. Denn die entweichende Wärme aus dem Backofeninneren, muss der Backofen erst wieder erreichen.

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Beim Kühlschrank hilft ein regelmäßiges Abtauen, um Energie einzusparen. Wer eine Eisschicht im Kühlschrank hat, dessen Kühlschrank verbraucht eindeutig mehr Energie. Auch das Platzieren noch warmer Speisen in den Kühlschrank, steigert den Energieverbrauch. Daher ist immer darauf zu achten, dass die Speisen abgekühlt in den Kühlschrank gestellt werden. Wussten Sie, dass auch der Standort entscheidend ist? Je näher sich ein Kühlschrank nämlich zum Backofen befindet, desto mehr ist er auch von der Wärmeentwicklung dort betroffen.

Ähnliches gilt für Heizungen. Sie sollten möglichst weit entfernt von Kühlschränken sein. Auch wer seinen Kühlschrank entsprechend füllt, spart an Energie. Denn unausgelastete Kühlschränke bedürfen mehr an Energie, als ihre gefüllten Artgenossen. Es liegt an der Luft. Diese ist ein sehr schlechter Kälteträger, so dass der Kühlschrank, wird er oft geöffnet und geschlossen schneller auskühlt, als wenn er mehr gefüllt ist … aber Vorsicht: Nicht alles gehört in den Kühlschrank. Vor allem nicht solche Lebensmittel, die Kälte nicht gut speichern, wie Südfrüchte aber auch heimisches Gemüse, wie Gurken und Tomaten. Auch mit der Temperatureinstellung des Kühlschranks lässt sich Energie sparen. Denn ein Eisbär braucht sich im Kühlschrank nicht unbedingt wohlfühlen. Gesünder, für Lebensmittel und Geldbeutel, ist es hingegen, wenn die Kühlschranktemperatur etwas niedriger als die Raumtemperatur liegt.

Grün Waschen

Hat man aber bereits das Glück eine moderne Spülmaschine sein Eigen zu nennen, dann spült man bereits sehr energieeffizient. Bei den neuen Spülmaschinen ist es übrigens auch nicht mehr notwendig vor zu spülen … und so spart man hier schon mal ordentlich an Wasser. Denn so ein laufender Wasserkram, wenn der Teller zur Vorwäsche unter den Strahl gehalten wird, verbraucht viel und unnötige Mengen an Wasser.

Wer noch mit einem alten Modell sein Geschirr säubert, hat auf jeden Fall darauf zu achten, dass die Spülmaschine nur unter voller Ladung zu benutzen ist. Wer mit hartnäckigen Flecken zu kämpfen hat, sollte diese am Besten über Nacht einweichen lassen, dann löst sich der Schmutz von alleine und der Rest kann beim nächsten Spülmaschinendurchgang erledigt werden.
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