Umweltschonend shoppen

„Umweltfreundlich“ ist so ein großes Wort, das oft falsch herbeigezogen wird. „Umweltfreundlich shoppen“ – das klingt paradox. Denn freundlich ist unser Konsumverhalten zur Umwelt sicherlich nicht. Wir können aber bereits beim Einkaufen darauf achten, so umweltschonend wie möglich zu handeln, unnötigen Müll zu vermeiden und Produkte bewusst auszuwählen…

wochenmarkt

 

Regionale Produkte bevorzugen

Wer saisonale Produkte aus der Region kauft, vermeidet, dass Fleisch, Gemüse und Co. unnötig lange Lieferwege hinter sich haben, ehe sie in den Supermarkt gelangen. Während dieser Lieferwege wird unnötig viel CO2 in die Atmosphäre geblasen. Geiz ist geil, ist leider noch immer das Motto vieler Konsumenten. Da wird zu Erdbeeren aus Spanien gegriffen, weil diese 80 Cent günstiger sind, als ihre Artgenossen aus Deutschland. Eine Tatsache, die einen nachdenklich stimmt.

Ebenfalls nachdenklich machen die Statistiken, die besagen, dass mehr als die Hälfte aller Lebensmittel in Deutschland weggeworfen werden. Ein Großteil der Lebensmittel landet schon in der Tonne, ehe er überhaupt einen potenziellen Kunden erreicht. Sogenannte „Nachernteverluste“ werden entsorgt, weil beispielsweise auf dem Transportweg etwas schief gegangen ist. Die Kühlkette wurde unterbrochen oder es konnte keine rechtzeitige Verarbeitung gewährleistet werden. Wer direkt beim Hersteller einkauft, etwa im Hofladen oder auf dem Wochenmarkt, der unterstützt diese Handhabungen nicht.

Müll reduzieren

Schon während dem Einkauf kann Müll reduziert werden. Wer einmal bewusst darauf achtet, wird schnell bemerken, wie unnötig viele Verpackungen sind. Obst und Gemüse müssen nicht noch einmal extra in eine Plastiktüte gepackt werden. Wer zum Brötchenholen beim Bäcker einen Stoffbeutel mitbringt, verzichtet auf die Papiertüten, die ohnehin nach dem Frühstück schon in der Tonne landen würden.

An der Fleischereitheke kann man direkt zweifach Müll vermeiden: Zum einen kann man die Verkäuferin bitten, die Waren direkt in die mitgebrachten Frischhaltedosen zu legen, gleichzeitig auch nach Endstücken fragen, welche man günstiger bekommt – weil sie nicht so schön anzusehen sind – welche aber genauso gut schmecken und andernfalls einfach weggeworfen würden.

Wer an der Supermarktkasse einen Korb oder eine Stofftasche dabei hat, ist nicht auf die umweltschädigenden Plastiktüten angewiesen. Auch an der Theke mit den  Milchprodukten kann Müll gespart werden. Wer Joghurt und Milch in Gläsern und Glasflaschen kauft, der vermeidet auch hier wieder, dass unser „Plastikplanet“ wächst. Plastik benötigt für den Abbau zwischen 400 und 1.000 Jahren – diesen Fakt sollte man sich bei jedem Einkauf vor Augen halten!

 

Welche Umwelt-Tipps habt ihr? Postet sie in den Kommentaren…

 

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